Geboren 1967 und aufgewachsen im Erzgebirge, einer Montanregion, die über Jahrhunderte hauptsächlich vom Bergbau lebte. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass meine ersten Fotografien als Kind und später als Jugendlicher eher einer Fotodokumentation glichen. Stollenmundlöcher und alte Schachtanlagen waren die Motive, die mich damals begeisterten. Diese Art von Fotografie hatte im Ansatz wenig mit Ästhetik zu tun. Auch danach, später im Studium und im Beruf, änderte sich das nur wenig. Das Foto war für mich Mittel zum Zweck.

Bis in die 2000er war ich mit meiner Praktica BC1 und einem Zoomobjektiv ganz analog unterwegs. Mehrere Urlaubsreisen in dieser Zeit haben mir dann doch gezeigt, dass es noch deutlich mehr fotografisch zu entdecken gibt. Der digitale Umstieg 2008 auf eine D60 mit Zoom DX 18-105 von Nikon war für mich ein Meilenstein.

Seitdem sind Landschaftspanoramen, möglichst mit Meer, Bäumen und Gebäuden, meine bevorzugten Motive gewesen. Ende der 90er kam die Jagd auf Pilze im Wald dazu. Bei Familienfotos teile ich das Schicksal vieler Fotografen: Wer hinter dem Okular ist, fehlt auf den Bildern…

In der Fotoecke treffe ich auf Gleichgesinnte und sehr erfahrene Fotografen, die mir guttun und mich befähigen, so viel neue Bereiche in der Fotografie, der Ästhetik und der Technik zu entdecken. Meine Sichtweise, auf mir erst unzugängliche Themen, wird durch sie verändert und neu geformt. Mein Stil, zu fotografieren, verändert sich zunehmend. Und ich bin gespannt darauf, wo in 3 bis 5 Jahren meine Schwerpunkte liegen werden.

Aktuell bin ich mit einer Sony Alpha A6400 und eine Sony A7R V mit diversen Zoom Brennweiten von 18 bis 500 mm unterwegs. Eine analoge Pentacon Six  rundet das Portfolio ab.