Zur Fotografie bin ich während meines Studiums gekommen. Sie bot mir damals einen willkommenen Ausgleich zum oft stressigen Lernalltag und die Möglichkeit, für einen Moment Abstand vom Alltag zu gewinnen. Was zunächst als Ausgleich begann, hat mich auch später in meinem Berufsleben begleitet und ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.

Fotografie bedeutet für mich weit mehr als das Festhalten eines Augenblicks. Sie ermöglicht es mir, tief in meine Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen, die Gegenwart für einen Moment hinter mir zu lassen und die Welt aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Durch die Kamera entdecke ich Details, Stimmungen und Geschichten, die im hektischen Alltag oft verborgen bleiben. Besonders faszinieren mich die Street-, Landschafts- und abstrakte Fotografie. Während die Streetfotografie die Vielfalt und Authentizität menschlicher Begegnungen einfängt, eröffnet mir die Landschaftsfotografie die Möglichkeit, die Schönheit und Weite der Natur zu erleben. In der abstrakten Fotografie finde ich schließlich den Freiraum, Formen, Strukturen und Emotionen auf eine ganz eigene Weise sichtbar zu machen.